Christian Ginat, geboren 1955 in Cherbourg (Frankreich), studierte Bratsche in Paris und Basel (Solistendiplom 1977) und war langjähriger Mitarbeiter der Goetheanum-Bühne in Dornach. In diesem Zusammenhang lernte er 1977 Heiner Ruland kennen. Es folgte ein intensives Umgehen mit der erweiterten Tonalität, die Uraufführung von dessen „Hölderlin-Lieder“ (bei Hermann Pfrogner), der Bratschensonate, des Streichquartetts und des Streichseptetts, und die Mitwirkung in zahlreichen Aufführungen weiterer Werke von Heiner Ruland, Johann Sonnleitner, Oskar Peter und Stefan Müller.
Aus seiner Feder stammen einige Kompositionen in erweiterter Tonalität, darunter „Sieben Melodien in den Planetenskalen“ und „Vier Elementarfantasien“ für Flöte, Viola und Cembalo, und Kultusmusik für Orgel.
Christian Ginat ist an der Aufführung von meist neuen Kompositionen in verschiedenen Projekten beteiligt, auch im Zusammenhang mit neuentwickelten Streichinstrumenten. Er wohnt mit seiner Frau in Dornach und ist Vater zweier erwachsener Söhne.
